Aussenansicht (Bild: mépp ag, Zürich)
Zimmer (Bild: David Coulin, Weggis)
Aussenansicht (Bild: mépp ag, Zürich)
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Brothuuse

Temporäre Wohnsiedlung, Zürich-Affoltern

 

Durch die Initiative von Pfarrer Ernst Sieber wurde in Zürich-Affoltern eine temporäre Wohnsiedlung für mindestens 40 Menschen in Not erstellt. Die Parzelle wird von der Stadt Zürich zur Verfügung gestellt.

 

Eine angemessene Architektursprache versucht die drei Gebäudevolumen durch die sorgfältige Auswahl der Materialen möglichst selbstverständlich zu präsentieren. So stellt die vorgehängte rohe Faserzementplatte den Dialog zum südlich liegenden Industriegebäude her und gleichzeitig den Kontrast zur Baumgruppe im Norden. Um die Orientierung zu gewährleisten, gliedern zarte Farben die jeweiligen Eingänge und verleihen den Gebäuden eine Identität. Die grosszügigen Fensterfronten verweben das Innen mit dem Aussen und lassen so einen Dialog entstehen.

 

Für das Projekt wurden rund 300 m3 Fichtenholz verbaut. Diese Menge wächst in der Schweiz in ca. 20 min nach. Die massive Holzbauweise reguliert durch ihre grosse Masse zudem die Luftfeuchtigkeit und erzeugt ein angenehmes Raumklima.