Eichbergpark
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Studienauftrag 1. Rang

Neubau Mehrfamilienhäuser, Hombrechtikon

 

Die architektonische Idee orientiert sich an einem floralen Vorbild, einer Blüte, einer Blume. Verschiedene Ansätze wurden geprüft und führten zur Erkenntnis, dass das Areal ideal mit insgesamt 3 Häusern und 2 Typen zu bespielen ist. Überlegungen zum Ortsbild, Städtebau, Körnung oder Setzung führten zu einer Lösung, die wie selbstverständlich, schier organisch gewachsen, in Erscheinung tritt. Die Gebäude wirken wie in die Landschaft verankert und wachsen gleichsam, wie die sie umgebenden Bäume und Pflanzen, aus ihr heraus. Auch transferiert der neue Aussenraum die jetzigen Qualitäten des Gartenbestandes in eine neue parkartige Umgebung. Das Bild der Gebäude selbst wird geprägt durch dynamisch geschwungenen Bandfassaden mit abgerundeten Ecken, was für die einzelnen Wohnungen eine Orientierung von mehr als 270° und eine Art Gefühl von Baumhauswohnen“ ergibt. Auf der Ebene der einzelnen Wohnung war es das Bestreben, allen Wohnungen, egal welcher Zimmerzahl, ähnliche und gleichwertige Qualitäten zu geben. 

Gallery Office
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Projektwettbewerb 2. Rang

Gesamterneuerung Raiffeisenbank Niederlassung St.Gallen

 

Das stattliche und repräsentative Gebäude der Raiffeisenbank aus den 1970er-Jahren ist ein wichtiger Stadtbaustein in der St. Galler Innenstadt. Die rote Stadtlounge der Künstlerin Pipilotti Rist und dem Architekten Carlos Martinez gibt dem urbanen Raum des Raiffeisen-Zentrums eine zusätzliche Identität. Wir haben vorgeschlagen das Gebäude von oben zu öffnen und mit einer grosszügigen neuen Innenwelt der schweren und sehr gut erhaltenen Natursteinfassade mit einer gewissen Leichtigkeit gegenüberzutreten. Unser Vorschlag baut auf der statischen Struktur des pragmatischen Tragsystems des Gebäudes auf und macht die tragenden und gleichzeitig trennenden Wandscheiben zum Thema. Die Wandscheiben trennen die Arbeitsplätze von einer neuen inneren Welt, welche einen stimmigen Ort von ganz neuer introvertierter Qualität schafft. Zwei neue Lichthöfe mit präzis gesetzten Treppenläufen verbinden die Geschosse auf eine neue Weise und erlauben so die Etablierung einer modernen Arbeitslandschaft über das ganze Haus verteilt.

Made In
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Neubau Gewerbehaus

Stiftung Behindertenwerk St. Jakob, Zürich

 

Die dreieckige Parzelle wird vom neuen Haus präzis besetzt, wobei zwei feine aber wesentliche städtebauliche Gesten den Baukörper formen. Mit der Ausbildung einer Platzsituation im Süden des Grundstücks bekommt das Café einen attraktiven Aussenraum. So entsteht entlang den Viaduktbögen mit der Bäckerei St. Jakob und der Markthalle eine abwechslungsreiche Abfolge von öffentlichen Einrichtungen, die das Quartier aufwerten.

 

Durch das einfache architektonische Konzept mit einer inneren Kernzone und einem umlaufenden Nutzungsgürtel entstehen für alle Abteilungen der Stiftung ideale Nutzungsbedingungen bei maximaler Flexibilität. Die effiziente Ringerschliessung, die flexible Gebäudestruktur und das nachhaltige statische Konzept ermöglichen ideale Betriebsabläufe. Die Vertikalerschliessung über ein grosszügiges Atrium ergibt die gewünschte Transparenz und Kommunikation über alle Geschosse hinweg.

 

Der helle Klinkerstein verleiht dem Haus das Flair einer Manufaktur und setzt es in Bezug zur Umgebung im ehemaligen Industriequartier.

NAK
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Studienauftrag

Neubau Wohnüberbauung Neuapostolische Kirche, Zürich

 

Die Parzelle liegt in Wiedikon in einem von Grün umgarnten Gebiet. Umliegend ist der Kontext eher heterogen, ohne klare städtebaulich konsequente Leseart. Es ist ein Mix von blockrandähnlichen Siedlungen, zu kleinteiligen Mehrfamilienhäusern und verschiedenartig angeordneten Zeilenbauten. Öffentliche Bauten bilden einzelne Merkpunkte mit grossen und komplexen Volumen, welche helfen in diesem Gebiet sich zu orientieren. Das grössere Haus, welches man auch als grossen Bruder bezeichnen könnte, liegt auf der Nordostseite der Parzelle. Mit einem effizienten Fünf-Spänner werden insgesamt 18 Wohnungen über fünf Geschosse erschlossen. Südwestseitig liegt der kleinere Baukörper, also die kleine Schwester. Darin befinden sich zwölf Wohnungen, welche über einen Drei-Spänner als zentralen Kern erschlossen sind.

Missing Link
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Studienauftrag 1.Rang

Neubau Wohnhaus, Weisslingen

 

Der Entwurf schafft es durch seine präzise Setzung, das fehlende Stück im Geviert zu sein und damit baulich, nutzungsspezifisch, aber auch optisch, das Ensemble zu ergänzen, abzurunden und aufzuwerten. Der beachtliche Footprint wird gebändigt durch feine Eingriffe und Massnahmen. Einschnitte, Rücksprünge, Auskragungen und Abstufungen nehmen dem Volumen das Bedrohliche und generieren zudem für die jeweilige Wohnung spezifisch unterschiedliche Qualitäten. Weitere Akzente werden gesetzt durch am baulichen Bestand orientierten Bezugnahmen hinsichtlich Konstruktion, Material oder Farbe.
Ein pointierter Eingang führt in eine imposante Eingangshalle, die über eine Treppen- und Liftanlage, unterstützt von einem grosszügigen und tageslichtdurchfluteten Treppenauge, die Wohnungen erschliesst.

Hürststrasse

Studienauftrag 1.Rang

Neubau Wohn- und Gewerbehaus, Zürich

 

Das bald 120-Jährige Haus hat in jeder Hinsicht sein Lebensalter erreicht. Ziel soll es sein, die beiden Parzellen neu zu bebauen.
Der Ort an der Regensbergstrasse hat, auch durch Entwicklungen in Neu-Affoltern, an der ETH Hönggerberg oder beim Guggach in letzter Zeit eine Aufwertung erfahren. Zudem sieht die neue BZO vor, eine Reihe von Faktoren zu verbessern, was ca. Ende 2015 rechtskräftig werden sollte.
Mittels verschiedener Szenarien wurde versucht, die für heute optimale Lösung zu finden. Das Projekt setzt so das heute Machbare um, was zu einem ungewöhnlichen Footprint führt. Durch zwei Treppenkerne erschlossen, können vom Studio bis zur 4,5-Zimmerwohnung eine Reihe von sehr verschiedenen Wohnungsprodukten geschaffen werden; teilweise auch als Maisonette. Die unteren Geschosse werden dabei als Gewerbe und/oder Büro angedacht. Das Haus soll gut ins Quartier eingebettet sein was seine Morphologie, Materialität oder Selbstverständlichkeit angeht, ohne dabei aber zu verheimlichen, dass hier ein Neubau steht. 

Areal Färbi
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Studienauftrag 2.Rang

Neubau Mehrfamilienhäuser, Zofingen

Bodenackerstrasse
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Studienauftrag

Neubau Überbauung Bodenackerstrasse, Obfelden

Heidi und Peter
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Neubau Wohnen im Alter, Sevelen SG

 

Die einheitliche und doch verspielte Art der Gebäudeskulpturen und der einheitliche und doch komplexe architektonische Ausdruck sind identitätsstiftend. Unser Ansatz orientiert sich am stimmigen bestehenden Umfeld, die traditionelle aber in die Jetztzeit übersetzte Materialisierung und entsprechende Detaillösungen sollen dem Ort eine ausgezeichnete, hochstehende und trotzdem bescheidene Identität verleihen.

 

Die Gebäude sind als Hybridbau konzipiert. Geschossdecken und tragende Wände sollen in Beton realisiert werden, wodurch Schalldämmung und Wärmespeicherung in einem konventionellen Rahmen gelöst sind. Die Hülle als reine Holzkonstruktion gewährleistet mit im Rohbau gestellten BHS-Stützen sowie vorfabrizierten Fassadenelementen einen optimierten Bauablauf. Die Bekleidung der Fassade mit einer hinterlüfteten, vertikalen Holzschalung gibt den Gebäuden eine ortstypische Gestalt.

Oase
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Neubau Wohnüberbauung, Dübendorf

 

Das heterogene Ortsbild, im Wesentlichen geprägt durch stark variierende Strukturen, Nutzungen und Massstäbe einerseits und viele landschaftliche Elemente andererseits, macht es spannend und anspruchsvoll zugleich, das Quartier weiter zu denken. Unsere Analysen haben ergeben, dass an dieser Stelle die Typologie mit den meisten Vorteilen der Blockrand ist. Bezogen auf die eigene Parzelle und die unmittelbaren Nachbarn stiftet der Blockrand eine starke Identität, ohne aber arrogant oder abweisend zu wirken. Die exakte Besetzung der Baulinien stärkt extrovertiert den Aussenraum, den Boulevard, die Alleen, die Strassenräume. Die introvertierte Sicht bietet die Chance, eine eigene, geheimnisvolle und etwas verborgene Welt, eine eigentliche Oase, zu schaffen.

Im Zelgli
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Neubau Wohnüberbauung, Neftenbach

Deutweg
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Neubau IZLB, Winterthur

Internat. Zentrum für Leistungs- und Breitensport

 

 

Glattpark I
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Neubau Gebäudekomplex, Opfikon

Comme Toujours
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Neubau Wohnen im Alter, Wangen-Brüttisellen

 

Die städtebauliche Disposition folgt der Idee, durch zwei parallel liegende ähnliche Körper, die vorhandene Körnung zu ergänzen. Verbunden werden die Volumen mit einem pavillonartigen Zwischentrakt, welcher als Hauptzugang dient und beide Erschliessungskerne verbindet.

Als Gemeinschaftszone dient das Erdgeschoss mit Nutzungen wie Spitex, Bibliothek, Waschsalon, Veranstaltungsräumen und Zugang zur Parkanlage. Über die Treppenanlagen werden vom 1. bis zum 4. Obergeschoss insgesamt 32 Wohnungen erschlossen. Die Wohnungstypologie der 2½ - 3½ Zimmerwohnungen bauen auf dem historischen Ansatz von Frau Schütte-Lihotzky auf. Entrée, Küche, Essen und Wohnen werden als grosszügiges Raumkontinuum zusammengefasst. Über diese grosszügige und effiziente Anordnung können platzsparend Schlaf- und Nebenräume erschlossen werden.

Ein eigener Garten oder auch die Möglichkeit, aus drei Bepflanzungskonzepten die eigene Loggia zu begrünen, schaffen Betätigungsfelder und damit Identifikationsräume und Identität.