Altendorf

Studienauftrag Areal Stoglen

Die zwei Baufelder in unmittelbarer Nähe zum Bahnhof befinden sich in Altendorf. Sie grenzen an drei sehr unterschiedliche Kontextqualitäten an. Zum einen an die stark frequentierte im Süden gelegene Zürcherstrasse, gegen Ost und West an den bestehenden Kontext und Richtung Norden an Ufer- und Seeraum.

Damit befinden wir uns hier an einem Ort, wo Siedlungs- und Landschaftsgebiet ineinandergreifen. Typisch für den Ort sind kleinere Punktbauten, lineare Strukturen, welche den Strassenraum fassen und Gebäude mit einer eher freien Gebäudeform, die sich mit dem Umfeld verzahnen.

Aufgrund dieser Ausgangslage werden bewusst hybride Baukörper vorgeschlagen, welche die städtebaulichen Grundsätze des Bestandes übernehmen. Die Büro- und Gewerbezeilen orientieren sich zum Strassenverkehr, die Zeilen und Punkthäuser öffnen sich zum See.

Die abgestufte, geknickte und rhythmisierte Form der Zeilen, abwechslungsweise mit den beiden Mietobjekten, stellt eine moderne städtebauliche Interpretation dar, die den rückwärtigen Arealteil optimal mit dem Seeraum verzahnt. Als These wird eine Seesicht für jede Wohnung und den Grossteil der Büro- und Gewerbeteile formuliert.

Durch diese Ambivalenz entsteht ein Stadtbaustein mit hohem Identifikationswert. Fassadenknicke, Staffelungen oder Einschnitte ermöglichen in diesen Baukörpern nicht nur, dass alle Wohnungen ausreichend mit Licht und Luft versorgt werden, sondern generieren auch einen gemeinsamen Aussenraum, welcher als ein Seegarten gleichzeitig die Erschliessung, die privaten und die öffentlichen Aussenräume der Erdgeschosswohnungen beinhaltet.

Adresse Altendorf
Bauherr Mettler2Invest
Team Nipkow Landschaftsarchitektur
Synaxis
Termine 2021
Anzahl Wohnungen 145

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